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Pastoraltheologie - Pastoralpsychologie - Public Care

Pastoraltheologie beschäftigt sich mit den Erfahrungen und Handlungen von Kirche in ihrer jeweiligen Gegenwart. Kirche befindet sich aber in revolutionär neuen Gegenden. Uns interessiert daher:

  • Wie ist die Aufgabe der Kirche, das Volk Gottes heute zu werden, in den rasanten Modernisierungsprozessen der späten Moderne zu leisten?
  • Welche Sozialformen ihrer selbst muss Kirche hierzu entwickeln?
  • Welche Weisen der Verkündigung sind angemessen?
  • Welche Kompetenzen brauchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirche?

Pastoralpsychologie ist eine theologische Disziplin, die sich in ihrem hermeneutischen und methodischen Vorgehen interdisziplinär positioniert. Sie versteht sich als Verbindungswissenschaft und will in Theorie und Praxis sowohl verschiedene Fächer und Disziplinen als auch Menschen – Subjekte – miteinander in Verbindung und Beziehung bringen. Mit Blick auf die Beratung und Begleitung von Menschen in kritischen Lebensereignissen werden relevante wissenschaftliche Erkenntnisse aus Theologie, Psychotherapie, Psychologie, Organisationstheorie und Ethik generiert. Die Inhalte und das didaktische Vorgehen spiegeln das multiperspektivische Selbstverständnis des Faches wider. Mit Blick auf die eigenen inneren Vorgänge, den Kontakt untereinander und innerhalb einer Gruppe werden pastoralpsychologische Kompetenzen erworben und vertieft. Die wissenschaftliche Reflexion der seelsorglich-beratenden Tätigkeit erweitert die methodischen Zugänge im eigenen Praxisfeld und ermöglicht durch die ihr zugrunde liegende kreative Konfrontation von Existenz und Tradition ein klar profiliertes Selbst- und Rollenverständnis.

Im Bereich Public Care beschäftigen uns Fragen des Entwicklungs- und Transformationsbedarfs von Gesundheitssystemen und gesellschaftlichen Sorgeformen (CARE) in der Spätmoderne. In inter- und transdisziplinärer Verknüpfung von Public Health, Organisations- und Care Ethik sowie Palliative Care Perspektiven möchten wir zur Förderung von Caring Institutions (sorgenden Organisationen) und Caring Communities (sorgenden Gemeinschaften) beitragen.

“On the most general level, we suggest that caring be viewed as a species activity that includes everything that we do to maintain, continue, and repair our “world” so that we can live in it as well as possible. That would include our bodies, our selves, and our environment (…)”

(Joan Tronto: Caring Democracy, 2013)

Kontakt

Institut für Pastoraltheologie und Pastoralpsychologie
Heinrichstraße 78A 8010 Graz
Ingrid Hable Telefon:+43 (0)316 380 - 6151
Fax:+43 (0)316 380 - 9330

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