- Wo erlebt Identität ihren Spannungsbogen zwischen Erstarrung und Auflösung bis hin zur Gefahr eines foreclosures?
- Welche Identitätsspuren „übernehmen“ wir aufgrund eines Erbes, das uns zuteil wird, ob wir wollen oder nicht? Denken wir z.B. an die Klimakrise, hohe Staatsverschuldungen, moralische Schuld, aber auch geistiges, kulturelles Erbe.
- Wo erleben wir religiöse, christliche, katholische Identität – und wer beansprucht sie aus welchen Gründen für sich, instrumentalisiert sie für die eigenen politischen Interessen?
All diese Fragen und noch viele mehr wurden auf den diesjährigen Salzburger Hochschulwochen bearbeitet und diskutiert, in spannenden Vorträgen und Diskussionen, aber auch im anregenden informellen Austausch über universitäre und generationelle Grenzen hinweg.
Gerahmt wurden die Hochschulwochen auch dieses Jahr wieder mit musikalischen Impulsen – bewegt haben mich besonders die Interpretationen von Diplomtheologin Sabine Müller, die Wort, Schrift und Musik in tiefgreifender Weise spirituell miteinander verband. Da schwingen beim Singen nicht nur die Stimmbänder.
(Maria Purkarthofer)