Auf beeindruckende Weise stellte Prof. Dr. em. Ottmar Fuchs seine Thesen zur agonalen Verfasstheit der Heiligen Schrift dar. Bevor er zur näheren Auseinandersetzung dieser Thematik kam, zeigte er die Grundlage dafür auf, die in einer undogmatischen Dogmatik eines unerschöpflichen und unbegrenzt liebenden Gottes liegt. Diese Thesen wurden im Anschluss an den Vortrag auch mit dem vollbesetzten Vorlesungssaal diskutiert.
Am Ende dieses tollen Gastvortrags bleibt die Erkenntnis, dass das Thema der Heiligen Schrift und einiger sich darin befindlichen „toxischen“ Texte noch nicht erschöpft ist, aber nachdenklich gemacht hat, und dass die Kombination des richtigen Redners mit dem richtigen Thema nach wie vor Hörsäle der Theologie füllen kann.